Agile Change

Agile Change Management

„Befolgen Sie nicht das Rezept – ein echter Koch experimentiert!“

Sind Sie jemand, der während des Kochens gerne das Rezept befolgt? Oder sind Sie eher der Typ, der sieht, was im Kühlschrank vorhanden ist und sogleich mit dem Kochen anfängt? Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ich mehr ein Typ für Experimente ist: „Sei geduldig, schau’ was in der Pfanne passiert, schmecke es ab und füge mehr Gewürz hinzu, wenn nötig“. Wenn Sie diesem Rat folgen, schmeckt Ihr Essen besser. Was können wir von diesem „Alltags-Beispiel“ in einem Change-Management-Kontext lernen?

  1. Sie können die Dinge nicht erzwingen. Sie brauchen einfach ihre Zeit.
  2. Bleiben Sie dran. Beobachten Sie das Ergebnis Ihrer Intervention.
  3. Folgen Sie nicht einfach dem Plan (bzw. dem Rezept). Experimentieren Sie. Probieren Sie es aus und fügen Sie hinzu, was notwendig ist.

Wie hat „Change“ früher funktioniert?

Lassen Sie uns ein sehr schwarz-weißes Bild zeichnen. Traditionell wurde Change von oben getrieben. Der Vorstand wusste, was für das Unternehmen am besten ist. Sie haben den Change mit einem „geheimen“ Team vorbereitet und dann plötzlich war er da: Big Bang! Die Mitarbeiter hatten Angst und viele Fragen. Das „geheime“ Team plante die Veränderungen im Detail, ohne jemanden einzubeziehen. Die Mitarbeiter hatten Schwierigkeiten, den Plan in der Praxis anzuwenden, was Frustration und Widerstand verursachte. Auch, weil es keinen Raum für Veränderung gab. Es ist ein bisschen wie beim Kochen: Bestimmte Zutaten sind nicht auf Lager oder nicht verfügbar in Ihrem Land, was es Ihnen unmöglich macht, das Rezept wie beschrieben zu kochen oder mit wertvollen Zutaten zu kochen, die bereits vorhanden sind.

Was macht Agile Change Management anders?

Nicht alles, was wir vorher getan haben, war oder ist falsch. Agile Change Management fügt dem Change Management den Agile-Geschmack hinzu. Agile Change Management ist ein Balanceakt zwischen zwei Gegensätzen. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, was das bedeutet. Wenn diese Fragen beantwortet werden können, haben Sie ein gutes Fundament für Veränderung.

WARUM? – Top-down vs. Bottom-up

Nicht nur die C-Ebene ist privilegiert, eine Änderung zu initiieren. Change-Initiativen können auch von Bottom-up kommen. Das gesamte „Warum“ muss von oben gesetzt werden, aber es muss auch auf alle Ebenen und auf Einzelpersonen in der Organisation übertragen werden. Was bedeutet das für mich und mein Team?

WIE? – Big Bang vs. kleine Schritte

„Big“ Change entwickelt sich aus kleinen Schritten. Ein Team, das die agile Arbeitsweise ausprobiert, kann ein Beispiel für einen „kleinen Schritt“ sein. Aber man kann an alle Arten von „Undercover Change“ -Initiativen denken. Ein Big Bang wird immer von der Führungsebene benötigt, um einen Schub zu geben. Aber der Weg, es zu erreichen, ist mit kleinen Schritten und einem iterativen Ansatz verbunden.

Agile Transformation

WAS? – Vorhersage und Planung vs. Entdeckung von Möglichkeiten

Es geht um „just in time“-Planung. Detaillierte, kurzfristige Planung ist hilfreich, um Dinge zu erledigen und schnelle Ergebnisse sowie Feedback zu erhalten. Dies hilft auch, genügend Platz für die Umsetzung neuer Ansichten in Ihren Plan zuzulassen. Detaillierte langfristige Planung ist eine Verschwendung von Zeit, denn neue Informationen, Situationen, Menschen etc. können Ihren Weg kreuzen, die Ihren Plan beeinflussen können.

Womit – Agile Change Board

Agile Change